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Bleifreie Lösungen

 
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Anforderungen für bleifreie Legierungen

  • Alternative Legierungen sollten relativ kostengünstig sein.
  • Sie dürfen möglichst keine Schadstoffe enthalten.
  • Sie dürfen kein potenzielles Risiko für die Umwelt darstellen. Bei Auflistung
    nach steigendem Risikofaktor ergibt sich folgende Reihenfolge: Bi > Zn > In > Sn < Cu > Sb > Ag > Pb.
  • Als Alternativen angebotene Legierungen müssen die handelsüblichen bleifreien Bauteil- und Leiterplattenbeschichtungen benetzen können.
  • Die Legierungen müssen mit vorhandenen Flussmitteltechnologien und -formeln eingesetzt werden können.
  • Alternativen müssen zuverlässige Lötstellen garantieren, sie dürfen nicht zu Oxideinschlüssen oder starker Lunkerbildung neigen.
  • Sie müssen bei relativ niedrigen Temperaturen einsetzbar sein.
  • Sie müssen korrosionsbeständig sein und dürfen auch nicht zu elektrolytischer Korrosion neigen.
  • Sie müssen mit Kupfersubstraten, Nickel/Sudgold-Beschichtungen und einer Vielzahl anderer bleifreier oder auch bleihaltiger Substrate kompatibel sein.
  • Die Legierungen müssen als Stablot, Massivdraht, Formteile, Lotkugeln oder Pasten lieferbar sein.
  • Die einlegierten Metalle müssen in ausreichender Menge verfügbar sein.
  • Sie müssen einen niedrigen Schmelzpunkt aufweisen (< 240°C).
  • Sie müssen eine gute elektrische Leitfähigkeit aufweisen.
  • Sie müssen eine gute thermische Leitfähigkeit aufweisen.
  • Sie müssen leicht zu reparieren sein.
  • Sie müssen eine gute Festigkeit gewährleisten.
  • Die Legierungen müssen sich für das Recycling eignen.